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Therapie für die zentrale Schlafapnoe
Zuerst muß die Grunderkrankung behandelt werden, die die zentrale Schlafapnoe verursacht. Sollten die Beschwerden weitherhin
bestehen, stehen neben der nächtlichen Sauerstoffgabe und anderen Therapiemöglichkeiten drei Arten der Beatmungstherapie zur
Verfügung.
Die nCPAP-Therapie
In bestimmten Fällen ist die sogenannte nCPAP-Therapie (engl. nasal continous positive airway pressure) bei
der Behandlung der zentralen Schlafapnoe erfolgreich. Raumluft wird durch ein Gerät über einen Schlauch durch eine Nasenmaske
geleitet, um einen Überdruck aufzubauen. Setzt in einigen Schlafphasen die Atmung aufgrund einer Störung des Atemzentrums
aus, wird nun weiter Luft in die Lunge geführt. Das Prinzip ist das gleiche, als wenn ein Luftballon aufgeblasen wird. Da der
Überdruck nicht sonderlich groß ist, wird die Lunge natürlich nicht beliebig weit aufgeblasen. Vielmehr sorgt die Elastizität der
Lunge dafür, daß die Luft wieder herausgepreßt wird.
Die Bilevel-Therapie
Wird bei der nCPAP-Therapie bei Ein- und Ausatmung der gleiche Überdruck angewendet, so beruht die Bilevel-Therapie auf
unterschiedlichen Druckverhältnisse: Beim Einatmen erzeugt das Beatmungsgerät einen höheren Druck als beim Ausatmen.
Der Vorteil dieser Behandlung beruht darauf, daß beim Ausfallen des Atemantriebs durch den unterschiedliche Ein- und
Ausatmungsdruck die Funktionsweise der Lunge simuliert wird.
Die adaptive Servoventilation (ASV)
Die adaptive Servoventilation (ASV), auch antizyklisch modulierte Ventilation (AZMV) genannt, wurde speziell für die Patienten
mit Cheyne-Stokes-Atmung entwickelt. Bei der Bilevel-Therapie wird für die Behandlung jeweils ein fester Wert für
den Einatmungs- und Ausatmungsdruck eingestellt. Bei der adaptiven Servoventilation hingegen wird das Niveau Atemzug für
Atemzug neu bestimmt. Ist die Atmung des Patienten stabil, liefert das Gerät nur eine minimale Druckunterstützung. Erst wenn
die Atmung aus dem Gleichgewicht gerät, verändert das Gerät die Druckunterstützung.
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Unser Schlaflabor 
In unserem Schlaflabor verbringen die Patienten gewöhnlich ein bis zwei Nächte, damit die Ärzte sie eingehend
untersuchen und gegebenenfalls eine Therapie einleiten können. Welche Untersuchungen den Patienten im Schlaflabor
erwarten, erfahren Sie hier.
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