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Die nCPAP-Therapie
Im Falle der obstruktiven Schlafapnoe und des
Upper-Airway-
Resistance-Syndroms hat sich im besonderen Maße die nasale Atmungstherapie bewährt. Diese
sogenannte nCPAP-Therapie (engl. nasal continous positive airway pressure) führte im Jahre 1981 der Australier
Colin Sullivan ein.
Raumluft wird durch ein Gerät über einen Schlauch durch eine Nasenmaske geleitet, um einen Überdruck
im Rachenraum aufzubauen. Dieser sorgt dafür, daß die oberen Atemwege ständig offen bleiben und nicht mehr
kollabieren. Somit bleiben die störenden Atemstillstände aus, und der Betroffene kann wieder ruhig schlafen. Die
Tagesmüdigkeit nimmt erheblich ab.
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| Bild 1: Die Atemwege sind geschlossen. Es gelangt keine Luft mehr in die Lunge,
der Patient schläft unruhig. |
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Bild 2: Ein Überdruck erzwingt die Öffnung der Atemwege. Der Patient wacht nicht
mehr auf und kann ruhig weiter schlafen. |
Die Einstellung des Gerätes wird in einem Schlaflabor vorgenommen. Während einer Nacht wird der Überdruck stufenweise so weit
gesteigert, bis die Atemstillstände verschwunden sind und somit auch die Störungen der Herztätigkeit, des Sauerstoffgehaltes und
der Schlafqualität.
Die nCPAP-Therapie beseitigt nicht die Ursachen der obstruktiven Schlafapnoe, sondern bekämpft nur die Symptome. Das heißt:
der Patient muß das Gerät sein Leben lang in jeder Nacht benutzen. Manchmal führt die nCPAP-Therapie zu Nebenwirkungen -
wie etwa Trockenheit der Schleimhäute. Dann aber kann die Atemluft erwärmt und angefeuchtet werden.
Erfreulicherweise sorgt der Überdruck des Gerätes dafür, daß die lauten Schnarchgeräusche aufhören. In vielen Fällen kehrt auf diese
Weise auch der häusliche Frieden wieder ins Schlafzimmer zurück.
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Therapie für OSA
Unser Schlaflabor 
In unserem Schlaflabor verbringen die Patienten gewöhnlich ein bis zwei Nächte, damit die Ärzte sie eingehend
untersuchen und gegebenenfalls eine Therapie einleiten können. Welche Untersuchungen den Patienten im Schlaflabor
erwarten, erfahren Sie hier.
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