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Obstruktive Schlafapnoe (OSA)
Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) verursacht im Schlaf einen wiederholten Verschluß der oberen Atemwege. Es kommt mehr
als 10mal pro Stunde zu einem oftmals länger als eine Minute dauernden Atemstillstand. Daraus resultieren Sauerstoffmangel
und ein erhöhter Blutdruck - was nicht nur das Wohlbefinden der Betroffenen beeinträchtigt, sondern auf Dauer auch die
Gesundheit schädigen kann: Aktuelle Studien belegen, daß Schlafapnoe die Risiken für Schlaganfall und Herzinfarkt erheblich steigert.
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| Bild 1: Die Atemwege sind offen. Die Atemluft kann ungehindert in die Lunge strömen. |
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Bild 2: Die Atemwege sind geschlossen. Es gelangt keine Luft mehr in die Lunge. |
Die Ursache für die Schlafapnoe liegt in der übermäßigen Erschlaffung der Schlund- und der Mundbodenmuskulatur
während des Schlafes. Der Rachen verschließt sich, und der Schlafende droht zu ersticken. Nun löst das Gehirn aufgrund der
eingeschränkten Sauerstoffzufuhr eine Überlebensreaktion aus: Der Schläfer schreckt auf, die Muskulatur spannt sich an, die oberen
Atemwege öffnen sich wieder. Der Schlafende holt kräftig und geräuschvoll Luft, ohne dabei richtig wach zu werden. Jetzt beginnt er,
wieder regelmäßig zu atmen. Die Sauerstoffzufuhr für das Blut und der erhöhte Blutdruck normalisieren sich - allerdings nur bis
zur nächsten Atemblockade. Die Folge: Weil der erholsame Tiefschlaf wegen der ständigen Unterbrechungen ausfällt, leidet der Betroffene
unter starker Tagesmüdigkeit.
Diese Tagesmüdigkeit kann während einer Autofahrt in den gefürchteten Sekundenschlaf münden, der nach Meinung vieler Experten die Ursache für ein
Viertel aller Verkehrsunfälle verantwortlich ist.
Weitere Beschwerden sind u.a. unruhiger Nachtschlaf, morgendlicher Kopfschmerz, nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit und
Konzentrationsschwäche. Insgesamt leiden etwa 2,5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Schlafapnoe - Männer häufiger und früher
als Frauen.
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