Startseite
 Schlafstörungen
   - Obstruktive
     Schlafapnoe
   - Zentrale
     Schlafapnoe
   - Upper-Airway-
     Resistance-Syndrom
   - Hypoventilations-
     Syndrom
   - Restless-Legs-
     Syndrom 
   - Periodische
     Beinbewegungen 
   - Narkolepsie 
 Schlafcheck online
 Diagnostik
 Therapie
 Für Ärzte
 Forschung
 Mitarbeiter
 Patientenzimmer
 Anreise
 Faq
 Links
 Kontakt
 Impressum

 

 Obstruktive Schlafapnoe (OSA)
 
Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) verursacht im Schlaf einen wiederholten Verschluß der oberen Atemwege. Es kommt mehr als 10mal pro Stunde zu einem oftmals länger als eine Minute dauernden Atemstillstand. Daraus resultieren Sauerstoffmangel und ein erhöhter Blutdruck - was nicht nur das Wohlbefinden der Betroffenen beeinträchtigt, sondern auf Dauer auch die Gesundheit schädigen kann: Aktuelle Studien belegen, daß Schlafapnoe die Risiken für Schlaganfall und Herzinfarkt erheblich steigert.
 
Bild 1: Die Atemwege sind offen. Die Atemluft kann ungehindert in die Lunge strömen. Bild 2: Die Atemwege sind geschlossen. Es gelangt keine Luft mehr in die Lunge.

Die Ursache für die Schlafapnoe liegt in der übermäßigen Erschlaffung der Schlund- und der Mundbodenmuskulatur während des Schlafes. Der Rachen verschließt sich, und der Schlafende droht zu ersticken. Nun löst das Gehirn aufgrund der eingeschränkten Sauerstoffzufuhr eine Überlebensreaktion aus: Der Schläfer schreckt auf, die Muskulatur spannt sich an, die oberen Atemwege öffnen sich wieder. Der Schlafende holt kräftig und geräuschvoll Luft, ohne dabei richtig wach zu werden. Jetzt beginnt er, wieder regelmäßig zu atmen. Die Sauerstoffzufuhr für das Blut und der erhöhte Blutdruck normalisieren sich - allerdings nur bis zur nächsten Atemblockade. Die Folge: Weil der erholsame Tiefschlaf wegen der ständigen Unterbrechungen ausfällt, leidet der Betroffene unter starker Tagesmüdigkeit.
 
Diese Tagesmüdigkeit kann während einer Autofahrt in den gefürchteten Sekundenschlaf münden, der nach Meinung vieler Experten die Ursache für ein Viertel aller Verkehrsunfälle verantwortlich ist.
 
Weitere Beschwerden sind u.a. unruhiger Nachtschlaf, morgendlicher Kopfschmerz, nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsschwäche. Insgesamt leiden etwa 2,5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Schlafapnoe - Männer häufiger und früher als Frauen.
 
 Leiden Sie an OSA? 
 
Dies läßt sich natürlich nur nach einer eingehenden Untersuchung in einem Schlaflabor klären. Jedoch können durchaus einige Aufschlüsse gezogen werden, wenn Sie den Online-Test durchführen.
 
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 Therapie für OSA
 
Das Spektrum der OSA-Therapie ist breit gefächert. Zumeist wird die apparative Therapie angewandt, bei der mit Hilfe eines Atemgerätes im Rachenraum ein Überdruck erzeugt wird: Die Atemwege werden somit ständig offen gehalten. Bei Übergewicht hilft oftmals eine Gewichtsreduktion, die zu einer Verringerung des fetthaltigen Gewebes im Rachenraum führt. In bestimmten Fällen können auch ein operativer Eingriff oder andere Therapieformen den gesundheitlichen Zustand verbessern.
 



© 2006 Ruhrlandklinik  Tüschener Weg 40  45239 Essen  Telefon: 0201-433-01