
|
 |
Das Hypoventilationssyndrom
Bei einer Hypoventilation flacht im Schlaf die Atmung ab. Daraus resultiert im Blut eine Erniedrigung des Sauerstoffgehalts und
eine Erhöhung des Kohlendioxidgehalts. Als mögliche Beschwerden können Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit, morgendlicher Kopfschmerz,
Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen auftreten. Es gibt verschiedene Arten von Hypoventilation:
Die angeborene Hypoventilation
Diese Form der Hypoventilation tritt äußerst selten auf. Es handelt sich dabei um eine Störung des Atemzentrums. Im Schlaf
ist die Steuerung beeinträchtigt, die eine schnellere und tiefere Atmung einleiten soll, wenn der Kohlendioxidgehalt über einen
bestimmten Wert steigt. Aufgrund der mangelnden Reaktion auf die erhöhten Werte steigt der Kohlendioxidgehalt teilweise
sehr hoch an.
Die erworbene Hypoventilation
Das Hypoventilationssysndrom kann durch Krankheiten oder Unfälle verursacht werden. So kommt es im Schlaf möglicherweise zur
Abflachung der Atmung aufgrund einer Lungenerkrankung, eines Schädel-Hirn-Traumas, einer Kyphoskoliose, einer Meningitis, eines Hirntumors oder einer neuromuskulären
Erkrankung.
Das Obesitas-Hypoventilationssyndrom,
Eine weitere Form der verminderten Atmung ist das Obesitas-Hypoventilationssyndrom, das bei extremem Übergewicht
auftreten kann. Das Übergewicht behindert das Heben und Senken des Zwerchfells, so daß es im Schlaf zu einer abgeflachten
Atmung kommt. Als Folge gelangt zu wenig Sauerstoff in die Lunge, und es kann zu wenig Kohlendioxid abgeatmet
werden.
|
 |
|