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 Diagnostik
 
Nach einer ambulanten Untersuchung erfolgt bei hinreichendem Verdacht auf eine Schlafstörung die stationäre Aufnahme ins Schlaflabor, wo wir folgende Untersuchungen durchführen können:
 
  1. Polysomnographie (PSG)
  2. Diagnose von schlafbezogenen Atmungsstörungen
  3. Therapieeinleitung und –überprüfung der maschinellen, nasalen und oronasalen Beatmung
  4. Pulsoximetrie und transkutane Kohlendioxidmessung
  5. Ösophageale Manometrie
  6. Multipler Schlaf-Latenz-Test (MSLT)
  7. Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) bzw. periodischer Beinbewegungen (engl. periodic limb movement - PLM)
  8. Narkolepsie



Polysomnographie (PSG)
 
Die Polysomnographie ist eine Standarduntersuchungsmethode in der Schlafmedizin. Folgende Signale werden aufgezeichnet: EEG (mindestens 2 Kanäle), EOG (Elektrookulogramm), EMG (Elektromyogramm des M. mentalis zur Messung des Muskeltonus und M. tibialis zur Registrierung von Beinbewegungen), oronasaler Luftfluß, Sauerstoffsättigung im Blut, Atemanstrengung getrennt nach Brust und Bauchatmung, Schnarchen, Körperlage, EKG, Herzfrequenz, Videoüberwachung. Die Aufzeichnung, Verarbeitung und Archivierung der Daten erfolgt digital. Die Auswertekriterien sind international standardisiert. Es lassen sich hieraus Aussagen über Schlafverhalten und -ablauf sowie mögliche Ursachen für einen gestörten Schlaf treffen.
 


Diagnose von schlafbezogenen Atmungsstörungen
 
Mit Hilfe der Polysomnographie, der integrierten kardiorespiratorischen Überwachung und der kontinuierlichen Videoüberwachung lassen sich schlafbezogene Atmungsstörungen feststellen. Bei Indikation wird eine entsprechende Therapie eingeleitet.
 
 

Therapieeinleitung und –überprüfung der maschinellen, nasalen und oronasalen Beatmung
 
Je nach Atmungsstörung werden Patienten auf unterschiedliche Therapieformen eingestellt. Hierbei handelt es sich im einzelnen um die nasale kontinuierliche positive Überdruckbeatmung (CPAP), die kontinuierliche Überdruckbeatmung mit Bilevel-Systemen in Spontan-, Spontan-Timed- und Timed-Mode sowie die adaptive Servoventilation (ASV).
 


Pulsoximetrie und transkutane Kohlendioxidmessung
 
Die Anwendung der Pulsoximetrie bzw. der transkutanen Kohlendioxidmessung wird bei nächtlichen Überwachungen bei Patienten mit Atmungsstörungen, bedingt durch Lungenerkrankungen oder neuromuskulären Erkrankungen, als Minimalüberwachung eingesetzt.
 


Ösophageale Manometrie
 
Mit Hilfe einer ösophageal positionierten Drucksonde lassen partielle Flußlimitationen nachweisen, wie sie z.B. beim obstruktiven Schnarchen (Upper-Airway-Resistance-Syndrom – UARS) auftreten können. Darüber hinaus dient diese Methode dazu, die Effizienz maschineller Überdruckbeatmung zu überprüfen.
 
 

Multipler Schlaf-Latenz-Test
 
Der MSLT ist ein international anerkannter Test zur Bestimmung der Tagesmüdigkeit. Hierbei wird die Einschlafneigung am Tage unter standardisierten Bedingungen gemessen. Der MSLT dient sowohl zur Bestimmung des Therapiererfolges bei Beatmungspatienten als auch bei der Diagnostik der Narkolepsie.
 


Diagnose und Therapie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) bzw. periodischer Beinbewegungen (engl. periodic limb movement - PLM)
 
Mit Hilfe der Polysomnographie, der Bewegungsanalyse und der kontinuierlichen Videoüberwachung lassen sich relevante, periodische Beinbewegungen feststellen. Bei Indikation wird ein medikamentöser Therapieversuch eingeleitet.
 
 

Narkolepsie
 
Neben schlafbezogenen Atmungsstörungen und motorischen Störungen hat sich unser schlafmedizinisches Zentrum auf die Diagnose und Therapie der Narkolepsie spezialisiert. Durch Anamneserhebung, PSG, MSLT und Alleltypisierung kann eine Narkolepsie diagnostiziert werden.
 


 
  



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